Ein absolut neuer Abschnitt!

Hey ! ūüôā

Ich wollte mal kurz ein kurzes Update machen! Mein Leben hat sich seit Sonntag um 180 Grad gewendet! Von einem Tag auf den anderen. Ich habe mich dazu entschlossen nach Wien zu ziehen und hier zu studieren. Alleine. Urspr√ľnglich komme ich aus Innsbruck und bin dort aufgewachsen. Aber ich wollte einfach mal was neues. So bin ich zu dem Entschluss gekommen aus der kleinen Stadt in die Gro√üstadt zu ziehen. Seit Sonntag lebe ich hier – ganz allein, ohne das ich jemanden kenne, geschweige denn die Stadt sehr gut kenne. Noch kenne ich mich kaum aus hier. Ich muss sagen es ist ur schwer, vor allem da ich fast die ganze Zeit allein bin. Ich muss schon sagen, dass ich vieles vermisse, besonders die Familie und Freunde. Untertags geht es gut doch Abends ist es echt hart und da kommen Gedanken wie „ach vielleicht war es doch ein Fehler und vielleicht sollte ich doch zur√ľck“. Doch mit Herausforderung w√§chst man. Ich denke da geht es vielen anderen gleich.

Wien gef√§llt mir gut, es ist immer etwas los und der Wienerdialekt ist LEIWAND (auf Hochdeutsch cool ūüėČ ). Die Menschen sind ur freundlich und helfen einem weiter wenn man sie etwas fragt.

Außerdem hab ich hier auch gute Möglichkeiten meinen Sport weiter zu leben. Ich habe mich entschlossen den Skeleton Sport weiterzumachen, da es das ist, was ich immer schon liebte, wegen Problemen mit Leuten dort aber aufgab Рund das ärgert mich, denn wieso sollte ich etwas aufgeben, nur weil mir Leute Steine in den Weg legen!

In Kurzform РWien ist ur schön, aufregend und toll. Das einzige, dass ich zurzeit noch alleine bin. Doch ich hoffe, dass sich das bald ändert!

„Aller Anfang ist schwer “

Tja das war mein kurzes Update ūüôā

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Wieder zugenommen und alles passt?

Oh no! Unser K√∂rper ist ein Wunder! Doch er wehrt sich gegen bestimmte Dinge, wie wenn man ihn beispielsweise „verletzt“ oder „schlecht behandelt“. Unter schlecht behandeln meine ich, so wie ich damals als ich ihn nicht gen√ľgend versorgte und ihn „qu√§lte“. Ich habe abgenommen und wieder zugenommen – jetzt m√ľsste doch alles wieder perfekt passen! Aber das ist nicht der Fall! Jetzt, ein Jahr sp√§ter, zeigt mir mein K√∂rper, dass er davon auch Sch√§den genommen hat. √Ąu√üerlich ist alles in Ordnung. Ich sehe normal aus, habe meine sportliche Figur wieder und bin happy, doch innerlich sieht’s leider anders aus. Meine Blutwerte sind und waren IMMER in allen Kategorien perfekt! Doch mein Stoffwechsel ist stark besch√§digt.

Durch meinen Sportwechsel – von Schnellkraft auf Ausdauer – zeigt mir mein K√∂rper derzeit enorme Ver√§nderungen! Durch den Rennradsport verbraucht mein K√∂rper viel mehr Energie als beim Skeleton und verlangt daher viel mehr Energie. Logischerweise esse ich deshalb nat√ľrlich viel mehr um meinem K√∂rper gen√ľgend Material zu liefern und zus√§tzliche Energie um nicht auf die Muskeln zu greifen. Doch eine Messung bei einer Ern√§hrungswissenschaftlerin hat mir gezeigt, dass mein K√∂rper derzeit Achterbahn f√§hrt! Obwohl ich gen√ľgend esse holt sich mein K√∂rper die Energie aus den Muskeln und nicht aus meinen Fettspeichern – kurz gesagt – ich baue Muskelmasse ab und die Fettmasse nimmt zu. Das ist so zu erkl√§ren, dass mein K√∂rper durch die damalige Gewichtsabnahme Angst hat zu wenig zu bekommen und speichert dies auf Vorrat ein. Ich dachte ich ern√§hre mich passend und esse genug, doch das ist nicht der Fall!

Ich muss meine Ern√§hrung nun um 180 Grad √§ndern was ziemlich hart ist. Um Muskelmasse aufzubauen muss man dem K√∂rper mehr Energie liefern als er verbraucht. Doch das selbe ist auch, wenn man den Fettgehalt senken m√∂chte. Hei√üt, ich muss noch mehr essen als ich esse um „Fett abzunehmen“.

Der Irrglaube: Weniger essen = abnehmen stimmt einfach nicht! Ja man nimmt schnell ab, doch kein Fett sondern Muskelmasse und Wasser. Die ganzen Fitnesszeitschriften und Internetseiten und Abnehmprogramme sind Schwachsinn! Ihr schadet dabei eurem Körper und eurem eigenen Wohlsein!

Achtet auf euren K√∂rper! Euer K√∂rper muss euer Freund sein und nicht euer Feind. Er ist der einzige, der euch vom ersten bis zum letzten Herzschlag begleitet! ūüôā

From skinny to fit !

2015: H√∂llenjahr! Was passiert ist? Ich habe viele Erfahrungen gemacht, dabei 95% nur schlechte. Ich wurde geh√§nselt, schlecht gemacht und keiner hat mich akzeptiert – und das von meinen „Freunden“. Ja es war Mobbing. Ich war das Opfer und war leider so naiv und nahm mir alles zu Herzen und glaubte schlussendlich nicht meinem Verstand sondern den anderen. Zu der Zeit dachte ich noch, dass es Freunde sind, doch heute wei√ü ich, was eine wahre Freundschaft bedeutet und das ist ein wahnsinniger Unterschied. Wie sich das ganze dann an mir wieder gespiegelt hat war, dass ich mich in den Sport gest√ľrzt habe, meine ganze Trauer und meinen Hass dort abgelassen habe und dabei aber auch weniger gegessen habe, da ich einfach keinen Appetit hatte. Das ganze ging schleichend vor sich hin, bis man mir dann die Gewichtsabnahme angesehen hatte.

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2016: Besser! Es ging vorw√§rts, ich habe erkannt, dass es nicht so weitergehen kann und √§nderte mein Leben! Ich wechselte die Schule und ging wieder zur√ľck ins Gymnasium. Dort war ich im gewohnten Umfeld und kannte die Leute und ehemaligen Klassenkameraden. Ich fand wieder zur√ľck ins Leben und lebte ganz normal wie jede andere in meinem Alter. Der Sport war nicht mehr als Stressabbau gesehen sondern ich hatte wieder Ziele vor den Augen.

2017: Doch dann kamen wieder nur Niederschl√§ge und Entt√§uschungen. Schlussendlich kam es soweit, dass ich mit einer Herz-Muskel-Entz√ľndung in der Klinik lag. Ich sah aus wie ein Skelett. Durch den damaligen Gewichtsverlust, war ich noch immer schlank, und nahm dann im Zusammenhang mit der Entz√ľndung noch mehr ab. Zwar hatte ich mein fr√ľheres Ziel – Bauchmuskeln!! – erreicht, doch das war mir zu dem Zeitpunkt mehr als nur egal. Ich fand mein eigenes Spiegelbild schrecklich! Ich fand mich h√§sslich. Es gab keine positive Sache an meinem Aussehen, wenn ich mich ansah. Und dann – die √Ąrzte erkl√§rten mir, dass ich aufgrund der damaligen Gewichtsabnahme und der jetzigen Herz-Muskel-Entz√ľndung einen viel zu d√ľnnen Herzmuskel habe und das ich den Leistungssport an den Nagel h√§ngen muss. Schock! Ich weinte tagelang und konnte die Welt nicht mehr verstehen. Ich war sauer, anfangs aber nur auf alle anderen, jeder des es gut meinte und gut auf mich einredete, den maulte ich an und verscheuchte die Leute. Bis ich dann aus der Klinik entlassen wurde und mir blitzartig klar wurde, dass nur ICH alleine auch MICH selbst w√ľtend sein darf und auf niemand anderen. Denn erstens kann niemand was daf√ľr und zweitens bin ich selber Schuld wenn ich mich, durch Beeinflussung anderer, selber schlechte mache. Dass dann noch die Entz√ľndung dazu kam, war der kr√∂nende Abschluss, wof√ľr aber niemand was konnte, nicht mal ich.¬†img_1222.jpg

Ende 2017- Anfang 2018: Ich k√§mpfte mich zur√ľck! Ich war immer schon eine kleine K√§mpferin – und darauf bin ich stolz! Ich fing an wieder zu trainieren. Ich trainierte w√§hrend andere mich bel√§chelten, a√ü das doppelte/dreifache von anderen M√§dchen in meinem Alter und gewann von Tag zu Tag wieder mein altes Ich zur√ľck. Ich konnte wieder lachen, war gl√ľcklich und das merkten auch andere. Kommentare wie: „Schau dich einmal im Spiegel an – sowas will doch keiner“ oder „So eine wie dich, braucht man echt nicht“, waren mir egal geworden. Ich habe gelernt dar√ľber zu grinsen und es an mir vorbei ziehen zu lassen. Ich lernte zu akzeptieren, dass mich nicht jeder mag und lernte dabei umso mehr zu sch√§tzen, was wahre Freundschaft bedeutet.

„I cheated on my fears, broke up with my doubts, got engaged to my faith ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†¬†and now I’m marrying my dreams!“

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Mitte 2018:¬†Es geht mir blendend! Ich habe mein Selbstbewusstsein wieder zur√ľck und habe meinen Sturkopf. Auch wenn andere mich daf√ľr nicht m√∂gen, verarschen oder mich auslachen – ich schwimme nicht mit der Menge mit nur um dazu zugeh√∂ren oder „cool“ zu sein. Ich schwimme auch gegen den Strom, wenn ich es als richtig empfinde. Wenn ich so zur√ľck blicke, auf die letzen 3 Jahre, bin ich stolz und froh. Stolz auf mich, dass ich gelernt habe zu akzeptieren, wie das Leben l√§uft und froh, dass ich in meinen jungen Jahren schon so viel an Erfahrung lernen konnte. Und besonders froh, dass ich nicht an die Aussage der √Ąrzte geglaubt habe, sondern das Risiko eingegangen bin und gek√§mpft habe! Mein Motto, das ich mir auch f√ľr immer gemacht habe, nicht nur psychisch sondern auch physisch: TAKE THE RISK.

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Hey there ! It‚Äės me :-)

Zuerst mal kurz zu mir als Person. Ich hei√üe Victoria Hupfauf (mich nennt aber jeder Vici, was mir eh lieber ist). Ich bin 18 Jahre alt und komme aus Innsbruck. Freunde beschreiben mich als ehrgeizig, herzlich und f√ľr jeden Spa√ü zu haben. Bei mir ist immer etwas los.

Seit ich ein kleines Kind bin ist Sport ein Teil von mir. Angefangen √ľber 6 Jahre Leistungsturnen, gefolgt von 3 Jahren Triathlon und schlussendlich 4 Jahren Skeleton. Aufgrund von zahlreichen Verletzungen musst ich jeglichen Sport der mit Laufen in Verbindung steht beenden und habe mich auf das Rennrad fahren spezialisiert. Rennrad fahren ist zu meiner gr√∂√üten Leidenschaft geworden! Und wenn ich nicht gerade auf dem Rad sitze oder im Fitnessstudio bin, sitze ich derzeit am Schreibtisch √ľber den B√ľchern und lerne. Die Matura-Vorbereitung ist gestartet, was ziemlich stressig & auch Kraft- und Nervenraubend ist. Neben dem Sport geh√∂ren das Backen, Musik h√∂ren und das Reisen zu meinen Lieblingsbesch√§ftigungen.

Einen Blog zu starten kam mir schon vor einiger Zeit in den Sinn, gerade zu Den Zeiten in denen es mir gesundheitlich nicht gut ging und ich alles nieder geschrieben hab – es dann aber jemanden lesen zu lassen, habe ich BIS HEUTE nicht getan. BUT NOW IT IS TIME. ūüėČ

In meinem Blog möchte ich euch einfach mitnehmen in meinem Alltag und zeigen wie und was ich mache.