Wieder zugenommen und alles passt?

Oh no! Unser Körper ist ein Wunder! Doch er wehrt sich gegen bestimmte Dinge, wie wenn man ihn beispielsweise „verletzt“ oder „schlecht behandelt“. Unter schlecht behandeln meine ich, so wie ich damals als ich ihn nicht genügend versorgte und ihn „quälte“. Ich habe abgenommen und wieder zugenommen – jetzt müsste doch alles wieder perfekt passen! Aber das ist nicht der Fall! Jetzt, ein Jahr später, zeigt mir mein Körper, dass er davon auch Schäden genommen hat. Äußerlich ist alles in Ordnung. Ich sehe normal aus, habe meine sportliche Figur wieder und bin happy, doch innerlich sieht’s leider anders aus. Meine Blutwerte sind und waren IMMER in allen Kategorien perfekt! Doch mein Stoffwechsel ist stark beschädigt.

Durch meinen Sportwechsel – von Schnellkraft auf Ausdauer – zeigt mir mein Körper derzeit enorme Veränderungen! Durch den Rennradsport verbraucht mein Körper viel mehr Energie als beim Skeleton und verlangt daher viel mehr Energie. Logischerweise esse ich deshalb natürlich viel mehr um meinem Körper genügend Material zu liefern und zusätzliche Energie um nicht auf die Muskeln zu greifen. Doch eine Messung bei einer Ernährungswissenschaftlerin hat mir gezeigt, dass mein Körper derzeit Achterbahn fährt! Obwohl ich genügend esse holt sich mein Körper die Energie aus den Muskeln und nicht aus meinen Fettspeichern – kurz gesagt – ich baue Muskelmasse ab und die Fettmasse nimmt zu. Das ist so zu erklären, dass mein Körper durch die damalige Gewichtsabnahme Angst hat zu wenig zu bekommen und speichert dies auf Vorrat ein. Ich dachte ich ernähre mich passend und esse genug, doch das ist nicht der Fall!

Ich muss meine Ernährung nun um 180 Grad ändern was ziemlich hart ist. Um Muskelmasse aufzubauen muss man dem Körper mehr Energie liefern als er verbraucht. Doch das selbe ist auch, wenn man den Fettgehalt senken möchte. Heißt, ich muss noch mehr essen als ich esse um „Fett abzunehmen“.

Der Irrglaube: Weniger essen = abnehmen stimmt einfach nicht! Ja man nimmt schnell ab, doch kein Fett sondern Muskelmasse und Wasser. Die ganzen Fitnesszeitschriften und Internetseiten und Abnehmprogramme sind Schwachsinn! Ihr schadet dabei eurem Körper und eurem eigenen Wohlsein!

Achtet auf euren Körper! Euer Körper muss euer Freund sein und nicht euer Feind. Er ist der einzige, der euch vom ersten bis zum letzten Herzschlag begleitet! 🙂

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From skinny to fit !

2015: Höllenjahr! Was passiert ist? Ich habe viele Erfahrungen gemacht, dabei 95% nur schlechte. Ich wurde gehänselt, schlecht gemacht und keiner hat mich akzeptiert – und das von meinen „Freunden“. Ja es war Mobbing. Ich war das Opfer und war leider so naiv und nahm mir alles zu Herzen und glaubte schlussendlich nicht meinem Verstand sondern den anderen. Zu der Zeit dachte ich noch, dass es Freunde sind, doch heute weiß ich, was eine wahre Freundschaft bedeutet und das ist ein wahnsinniger Unterschied. Wie sich das ganze dann an mir wieder gespiegelt hat war, dass ich mich in den Sport gestürzt habe, meine ganze Trauer und meinen Hass dort abgelassen habe und dabei aber auch weniger gegessen habe, da ich einfach keinen Appetit hatte. Das ganze ging schleichend vor sich hin, bis man mir dann die Gewichtsabnahme angesehen hatte.

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2016: Besser! Es ging vorwärts, ich habe erkannt, dass es nicht so weitergehen kann und änderte mein Leben! Ich wechselte die Schule und ging wieder zurück ins Gymnasium. Dort war ich im gewohnten Umfeld und kannte die Leute und ehemaligen Klassenkameraden. Ich fand wieder zurück ins Leben und lebte ganz normal wie jede andere in meinem Alter. Der Sport war nicht mehr als Stressabbau gesehen sondern ich hatte wieder Ziele vor den Augen.

2017: Doch dann kamen wieder nur Niederschläge und Enttäuschungen. Schlussendlich kam es soweit, dass ich mit einer Herz-Muskel-Entzündung in der Klinik lag. Ich sah aus wie ein Skelett. Durch den damaligen Gewichtsverlust, war ich noch immer schlank, und nahm dann im Zusammenhang mit der Entzündung noch mehr ab. Zwar hatte ich mein früheres Ziel – Bauchmuskeln!! – erreicht, doch das war mir zu dem Zeitpunkt mehr als nur egal. Ich fand mein eigenes Spiegelbild schrecklich! Ich fand mich hässlich. Es gab keine positive Sache an meinem Aussehen, wenn ich mich ansah. Und dann – die Ärzte erklärten mir, dass ich aufgrund der damaligen Gewichtsabnahme und der jetzigen Herz-Muskel-Entzündung einen viel zu dünnen Herzmuskel habe und das ich den Leistungssport an den Nagel hängen muss. Schock! Ich weinte tagelang und konnte die Welt nicht mehr verstehen. Ich war sauer, anfangs aber nur auf alle anderen, jeder des es gut meinte und gut auf mich einredete, den maulte ich an und verscheuchte die Leute. Bis ich dann aus der Klinik entlassen wurde und mir blitzartig klar wurde, dass nur ICH alleine auch MICH selbst wütend sein darf und auf niemand anderen. Denn erstens kann niemand was dafür und zweitens bin ich selber Schuld wenn ich mich, durch Beeinflussung anderer, selber schlechte mache. Dass dann noch die Entzündung dazu kam, war der krönende Abschluss, wofür aber niemand was konnte, nicht mal ich. img_1222.jpg

Ende 2017- Anfang 2018: Ich kämpfte mich zurück! Ich war immer schon eine kleine Kämpferin – und darauf bin ich stolz! Ich fing an wieder zu trainieren. Ich trainierte während andere mich belächelten, aß das doppelte/dreifache von anderen Mädchen in meinem Alter und gewann von Tag zu Tag wieder mein altes Ich zurück. Ich konnte wieder lachen, war glücklich und das merkten auch andere. Kommentare wie: „Schau dich einmal im Spiegel an – sowas will doch keiner“ oder „So eine wie dich, braucht man echt nicht“, waren mir egal geworden. Ich habe gelernt darüber zu grinsen und es an mir vorbei ziehen zu lassen. Ich lernte zu akzeptieren, dass mich nicht jeder mag und lernte dabei umso mehr zu schätzen, was wahre Freundschaft bedeutet.

„I cheated on my fears, broke up with my doubts, got engaged to my faith             and now I’m marrying my dreams!“

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Mitte 2018: Es geht mir blendend! Ich habe mein Selbstbewusstsein wieder zurück und habe meinen Sturkopf. Auch wenn andere mich dafür nicht mögen, verarschen oder mich auslachen – ich schwimme nicht mit der Menge mit nur um dazu zugehören oder „cool“ zu sein. Ich schwimme auch gegen den Strom, wenn ich es als richtig empfinde. Wenn ich so zurück blicke, auf die letzen 3 Jahre, bin ich stolz und froh. Stolz auf mich, dass ich gelernt habe zu akzeptieren, wie das Leben läuft und froh, dass ich in meinen jungen Jahren schon so viel an Erfahrung lernen konnte. Und besonders froh, dass ich nicht an die Aussage der Ärzte geglaubt habe, sondern das Risiko eingegangen bin und gekämpft habe! Mein Motto, das ich mir auch für immer gemacht habe, nicht nur psychisch sondern auch physisch: TAKE THE RISK.

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Hey there ! It‘s me :-)

Zuerst mal kurz zu mir als Person. Ich heiße Victoria Hupfauf (mich nennt aber jeder Vici, was mir eh lieber ist). Ich bin 18 Jahre alt und komme aus Innsbruck. Freunde beschreiben mich als ehrgeizig, herzlich und für jeden Spaß zu haben. Bei mir ist immer etwas los.

Seit ich ein kleines Kind bin ist Sport ein Teil von mir. Angefangen über 6 Jahre Leistungsturnen, gefolgt von 3 Jahren Triathlon und schlussendlich 4 Jahren Skeleton. Aufgrund von zahlreichen Verletzungen musst ich jeglichen Sport der mit Laufen in Verbindung steht beenden und habe mich auf das Rennrad fahren spezialisiert. Rennrad fahren ist zu meiner größten Leidenschaft geworden! Und wenn ich nicht gerade auf dem Rad sitze oder im Fitnessstudio bin, sitze ich derzeit am Schreibtisch über den Büchern und lerne. Die Matura-Vorbereitung ist gestartet, was ziemlich stressig & auch Kraft- und Nervenraubend ist. Neben dem Sport gehören das Backen, Musik hören und das Reisen zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.

Einen Blog zu starten kam mir schon vor einiger Zeit in den Sinn, gerade zu Den Zeiten in denen es mir gesundheitlich nicht gut ging und ich alles nieder geschrieben hab – es dann aber jemanden lesen zu lassen, habe ich BIS HEUTE nicht getan. BUT NOW IT IS TIME. 😉

In meinem Blog möchte ich euch einfach mitnehmen in meinem Alltag und zeigen wie und was ich mache.